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Quelle: www.regenwald.org
In Chiapas besteht die Mehrheit der Bevölkerung aus den indianischen Ureinwohnern – in dem Bundesstaat liegen auch die Wurzeln der Mayakultur. Die Indianer haben mit ihrer Lebensweise im Einklang mit der Natur bis heute die wertvollen Ressourcen des Regenwaldes bewahrt und geschützt. Ihre Existenz wird durch die neue Autobahn massiv gefährdet. Diese Infrastrukturmaßnahme gibt den wirtschaftlichen Weg der Region vor: Touristische Großprojekte sollen entstehen, der Regenwald soll nach den Plänen der Regierung für Palmöl-Plantagen abgeholzt werden und auch der Bergbau soll weiter expandieren. Der alternative Lebensstil der Eingeborenen ist angesichts kommender Großprojekte kaum noch zu bewahren. Sie müssen ihr Leben als Kleinbauern aufgeben und sich stattdessen als Tagelöhner und Handlanger ausbeuten lassen – bei Großgrundbesitzern und Industrien, die ihr Land rauben.
Die Regierung spricht von einem Entwicklungsplan für die gesamte Region, der allen zugute kommt. Doch die betroffenen Menschen sehen das anders. Nach ersten Protesten kam es zu massiven Bedrohungen durch bewaffnete Paramilitärs. Trotzdem organisiert sich entlang der vermuteten Autobahntrasse – der genaue Verlauf wird geheim gehalten – überall Widerstand. Ihre Position macht die Aussage eines Dorfvertreters aus dem Dorf Mitzition deutlich: „Es kann nicht sein, dass die blutsaugerischen Unternehmer und die schlechte Regierung sich auf Kosten unserer Erde ernähren, dabei sogar noch viel Geld verdienen, während wir wie immer in der Armut und Marginalisierung leben.”
Ein weiteres Mal stellt sich die Frage, was wichtiger ist: Die Erhaltung der traditionellen Dörfer und ihrer Territorien mit ihrer einzigartigen biologischen Vielfalt oder die verbesserten Rahmenbedungen für Unternehmen und Investoren, die weder in der Region leben, noch das Recht über das Land besitzen, das sie ausbeuten.
Unterstützen Sie die betroffenen Dörfer mit Ihrer Unterschrift auf dem Protestschreiben, das an die Regierung Mexikos und Chiapas geschickt wird!
Mexiko/Chiapas: Geplante Autobahn wird Zerstörung und Landnahme weiter vorantreiben..
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Vor mehr als 400 Millionen Jahren waren die Kontinente noch nicht so wie heute verteilt. Es gab noch kein Amerika und kein Afrika, so wie wir es heute kennen, statt dessen gab es Kontinente wie Gondwana und Laurasia (auch Old-Red-Kontinent genannt). Dazwischen größere Inseln (so genannte „Terrane“) wie bespielsweise Avalonia und Armorika – dort etwa läßt sich die Region des heutigen Odenwalds verorten.
Quelle: Weber/ Bühn (2006): S. 6
Kontinente befinden und befanden sich stets in Bewegung. Vor ca. 400 Millionen Jahren (im Karbon) begannen die beiden Großkontinente mit den Terranen dazwischen zu kollidieren.
Zunächst tauchte die ozeanische Kruste unter die kontinentale Kruste. Es kam zu einer so genannten Subduktion, wie es heute noch z.B. in den Anden der Fall ist. Daraus folgte eine Aufschmelzung des Gesteins. Magma drang stieg von unten her auf. An manchen Stellen trat es durch Vulkanausbrüche an die Erdoberfläche, an anderen Stellen blieb es unterirdisch.
Grafik
Quelle: Eigene Erstellung in Anlehnung an Faupl 2003: 76
Ein Hochgebirge vergleichbar mit den Alpen, das so genannte Variskische Gebirge, entstand.
In den Bereichen des (Kristallinen) Odenwaldes sind Reste dieses Hochgebirges zu finden. Etwas unterhalb des Heidelberger Schlosses, welches von dem Standort aus zu sehen ist, steht Granit an (= das kann man dort sehen und anfassen). Das Gestein wird „Heidelberger Granit“ bezeichnet. Es ist kristallin, das heißt, dass mit bloßem Auge die einzelnen Kristalle erkennbar sind: die weißen Minerale sind Quarz, die schwarzen Biotit und die rosa/ rötlichen sind Feldspäte.
Kategorien: Erdgeschichte · Global · Heidelberg Regional · UNESCO Geopark "Bergstraße-Odenwald" · Ökosystem Erde
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Montag, 6. Juli – die Kastanien sind abgeblüht. Komisch, gestern war ich doch auch schon hier oben, und die Kastanien waren doch noch am Blühen?
Naja, für die Bienen gibt es nichts mehr zu holen, was bedeutet, dass sie ziemlich agressiv sind und mir erst mal durch die Hose stechen. Kein Wunder, würde ich auch machen, wenn mir der Honig geklaut würde… Lecker ist der Honig; frisch tropft er aus den Waben. Ich freu mich schon auf das erste Brot mit Honig.

Bald erhältlich im Hofladen des Klosters Stift Neuburg in Heidelberg oder im Internet.
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auch Eßkastanie oder Maroni (Castanea sativa, Fagaceae)
wurde von den Römern über die Alpen nach Süddeutschland mitgebracht. Sie ist eigentlich eine submontan-mediterrane, wärmeliebende Baumart, und wächst deshalb in den wärmeren Regionen wie den Randlagen des Oberrheingrabens.
Wie momentan zur Zeit der Edelkastanienblüte sind die bewaldeten Hänge bei Heidelberg geprägt durch die hell blühenden Bäume. Lecker, denken sich die Bienen, und sammeln fleißig Edelkastanienhonig. Dafür gibt es dann für uns im Herbst heiße Maronen.
Die Edelkastanie (Castanea sativa) gehört nicht in die gleiche Familie wie die Roßkastanie (die der Familie Sapindaceae, Unterfamilie Roßkastaniengesächse Hippocastanoideae angehört), sondern in die Familie der Buchengewächse (Fagaceae).
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Das Landschaftsbild und die Umgebung der Stadt Heidelberg werden durch die waldreichen Hänge entlang des Neckartals und des Rheintals geprägt. Etwa 40% der Gemarkungsfläche Heidelberg sind bewaldet. Der stadtnahe Wald ist für die Menschen ein wichtiger Erholungsraum; besondere Bedeutung hat dabei die Naherholung aus dem Verdichtungsraum des gesamten Rhein-Neckar-Dreiecks.

Die Nutzung des Rohstoffs Holz ist einer der umweltfreundlichsten Rohstoffe. Holz, das in nachhaltig wirtschaftenden, einheimischen Forstbetrieben bereitgestellt wird, trägt dazu bei, Holzimporte aus Raubbaugebieten zu mindern. Die vergleichsweise kurzen Transportwege des einheimischen Holzes entlasten die Verkehrswege und sind ökologisch sehr günstig zu beurteilen.
Nachhaltige Waldbewirtschaftung ist ein Musterbeispiel für nachhaltige Entwicklung und wichtiger Teil der Klimaschutzpolitik: CO2 als neutraler Energieträger reduziert bzw. vermindert die Entstehung klimaschädlicher Treibhausgase.
Der Stadtwald Heidelberg erbringt einen Beitrag zur Nachhaltigen Waldbewirtschaftung in besonderem Maße und ist deshalb gemäß den Kriterien von PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) und FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert.
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ISLAS cíes
Islas Cíes, eine kleine Inselgruppe mit 3 unbewohnten Inseln vor der Bucht von Vigo (Galizien). Im Nordwesten von Spanien im Atlantik gelegen schützt diese Inselgruppe die Bucht von Vigo, und trennt die Bucht vor dem offenen Meer. Die Inseln stehen unter Naturschutz und gehören zum Nationalpark Islas Atlántica de Galicia. Zum Betreten der Insel ist eine Registrierung notwendig.
Wie in einer anderen Welt empfindet man sich mit dem klaren Wasser, dem weißen Sand und den in der Bucht vor Anker liegenden Segelbooten, so wie auch wir dort vor Anker lagen.
weiterführende Links:
http://www.riasbaixas.depo.es/cies
http://de.wikipedia.org/wiki/Islas_C%C3%ADes
Eine englische Zeitung zählt die Strände der Inseln sogar zu den Stränden TOP 1 of the world.
http://www.guardian.co.uk/travel/2007/feb/16/beach.top10
Kategorien: Ökosystem Erde

am 5.12.07 in der Alten Feuerwache Mannheim
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